Freitag, 30. August 2019




Keine Vermittlungen, aber morgen wird der taube Kater Spooky und die FIV-Katze Nala abgeholt.

 


 


Keine Neuzugänge, aber wir haben gerade 7 Kitten Mutter gemeldet bekommen. Die Mutter wurde überfahren.  Sie kommen morgen Vormittag zu uns. Und gleich so noch ein unkastrierter Kater kommen, der hoffentlich sofort unters Messer kann.

 

Das große Zelt steht schon Mal.
Wir haben die Plane noch nicht ganz ausgebreitet, weil noch Windböen möglich sind, die auch so ein großes Zelt ohne Seitenteile schaden können.
Morgen sind viele Helfer hier, die den Rest aufbauen.
Deshalb sind wir am Samstag nur eingeschränkt besuchertauglich.
Bei Notfällen helfen wir natürlich immer.

 

Eine weitere vermisste Katze.

Hallo,
unser ca. 2 Jahre alter Kater „Bowie“ ist seit Freitag  vom Reiterhof in 54538 Bausendorf verschwunden.  Er ist kastriert, nicht gechipt oder tätowiert.
Er ist extrem zutraulich und springt sofort ins Auto. Wir vermissen ihn sehr!
Dr. Bianca Meier, Bausendorf, 0171 54 08 633

 

Dazu passend eine gute Nachricht.
Eine der vermissten Katzen ist wieder da. Gernot ist wohlbehalten zurück.

 


 

In eigener Sache 1.

Wie tief muss ein Mensch sinken, dass er eine Geldspenden-Box eines Tierheims klaut.
So geschehen diese Woche im Sonnenstudio Beauty Solar in Wittlich Friedrichstr.
Besonders clever war er nicht, er hat sich bei der Tat in HD-Qualität filmen lassen. Bei der Polizei ist er bekannt und es wurde eine Strafanzeige eingereicht.
Der Schaden für uns, ca. 300,- Euro.
Es war so viel Geld in der Box, weil die Besitzerin uns am Sommerfest überraschen wollte.
Die Aktion ist auf der Facebook-Seite der Firma gepostet worden und es haben sich bereits Leute gemeldet, die spontan spenden möchten, um den Verlust für uns auszugleichen.
Das ist eine sehr nette Geste. Ich halte sie auf dem Laufenden.

 

In eigener Sache 2.

Einige Leute haben heute im TV und im Wochenspiegel einen Bericht über die neue Betreibergesellschaft unseres Tierheims gelesen.
Ich hatte ja bereits vor Jahren genau aus diesem Grund eine Stiftung gegründet, aber es stellte sich sehr schnell heraus, dass es mit einem Verein wesentlich unkomplizierter und unbürokratischer funktioniert.
Wie in beiden Berichten erwähnt, wird nach außen hin, eigentlich kaum jemand bemerken, dass das Eifeltierheim von der neuen Gesellschaft Eifeltierheim-Altrich e.V. betrieben wird.

Der Gedanke besteht bereits seit Jahren, aber nun war einfach der richtige Zeitpunkt. Einige Verträge (z.B. der Mietvertrag) laufen zum Jahresende aus, Lernen und Arbeiten stellen sich auch etwas anders auf und so einigten wir uns auf den 01.01.2020 als Übergabetermin.

Die Entscheidung fiel mir nicht leicht, schließlich gehe ich nach vielen Jahren aus einer großen Firma die mir die große Chance ermöglicht hat, dieses Tierheim aufzubauen und zu betreiben.
Meine Chefin, der auch weiterhin sehr an dem Erfolg des Tierheimes gelegen ist, überließ mir die Entscheidung.

Für mich war direkt von Anfang an klar, das geht nur, wenn ich den Förderverein mit in Boot nehme. Deshalb habe ich Frau Anke Zimmer gebeten, den Vorsitz der Betreibergesellschaft zu übernehmen. Neben mir sind noch weitere fünf Personen im Vorstand. Alle sind bereits seit Jahren hier im Tierheim ehrenamtlich aktiv, sodass der kontinuierliche Betrieb des Tierheims - hoffentlich auf viele Jahre hinweg - gesichert ist.

Vielleicht hier die zwei wichtigsten Punkte.

Personal: Hier bleibt alles beim Alten. Ich bleibe Tierheimleiter und bin weiterhin für den Betrieb des Tierheims verantwortlich. Der Vorstand hat die Aufgabe grundsächliche Entscheidungen und zukünftige Projekte zu planen und natürlich zu schauen, dass mir keine Fehler unterlaufen.
Weiterhin übernehmen sie bürokratische Aufgaben wie Buchhaltung, Steuer- und Personalplansachen. Natürlich arbeiten alle auch noch weiter als ehrenamtlich Helfer. So haben sie weiterhin Einblicke in die tägliche Arbeit.

Kosten: Bereits seit Jahren werden fast alle Einnahmen durch Spenden und Schutzgebühren hier im Tierheim oder auf dem Spendenkonto generiert.
Und genau das wird auch weiter so passieren. Die ca. 10 Prozent die durch Zuschüsse von den Verbandsgemeinden und vom Land kommen, werden später auch an den neuen Verein bezahlt.
Wir hoffen, dass wir durch einige ehrenamtliche Arbeiten und höhere Zuschüsse der Gemeinden sogar etwas mehr Geld zu Verfügung haben.
Um den sicher Betrieb des Tierheims zu gewährleisten will ich die Hälfte des Jahres-Budgets als Puffer auf der Seite haben.
Zum Glück haben uns einige Personen Spenden zugesagt und wir lösen die Metium-Stiftung auf. Die kompletten Mittel der Stiftung kommen dann dem Tierheim zugute.
Das reicht noch nicht ganz für die angestrebten 75.000,- Euro, aber wir sind auf einem guten Weg.

Deshalb würden wir uns freuen, wenn sich noch einige Leute finden, die uns mit kleineren oder größeren Spenden unserem Ziel ein Stückchen näher bringen.

Mit diesem Puffer sollen unvorhergesehene Ausgaben bezahlt werden, damit der Betrieb des Tierheims nicht in Gefahr gerät. Das sehen wir mit als wichtigste Aufgabe an.
Die Leute sollen auch weiterhin wissen, was wir mit ihren Spendengeldern machen.

 

Es ist sehr schwierig alle anfallenden Fragen in einem kurzen Text zu erläutern. Deshalb fragen sie nach. Entweder am Sonntag oder per Mail. Das ist für uns sehr wichtig, denn sie sollen wissen, was mit ihren Geldern passiert.
Denn der Betrieb des Tierheims ist nur durch die Mithilfe vieler tierfreundlichen Unterstützer in dieser Form möglich.

Ich hoffe ich sehe sie am Sonntag, Rainer Kordel.




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